Inhaltsverzeichnis
Cash Truck: Jason Statham auf Rache Kurs!
Mit âCASH TRUCKâ schickt Regisseur Guy Ritchie seinen Hauptdarsteller Jason Statham auf einen Rachefeldzug der besonderen Art. Der clever geschnittene verriet Ritchie typischn noch nich allzu viel. Dennoch kann man erahnen, das hier jemand eine wirklich groĂe Rechnung offen hat. Ob Guy Ritchie mit seinem neusten Streifen an die QualitĂ€ten von âThe Gentlemenâ anschlieĂen kann oder ob die KreativitĂ€t gelitten hat, erfahrt Ihr wie immer in den nachfolgenden Zeilen meiner Filmkritik.
Der Geldtransport ist am Rollen
Eine Ăberfallserie kostete die Geldtransporter Firma Fortico schon zwei gute MĂ€nner, welche erschossen wurden. So scheint es ein GlĂŒcksfall zu sein, dass sich gerade jetzt ein neuer Mitarbeiter bei Fortico vorstellt. Patrick Hill (Jason Statham) ist ein schweigsamer Typ und scheint sich auch sonst gern im Hintergrund zu halten. Bei einem seiner ersten EinsĂ€tze kommt es einem erneuten Ăberfall. Doch anstatt ruhig und besonnen zu bleiben, richtet er die GeldtransportrĂ€uber wie ein Henker, einen nach dem anderen hin. Bei einem zweiten Ăberfallversuch tĂŒrmen die RĂ€uber sogar vor seinem Antlitz.

Patrick Hill scheint nicht nur ein Geheimnis zu umgeben, dieser Mann ist auf der Suche nach etwas. Wer ist dieser Patrick Hill und was ist sein Ziel? Eines ist klar, Hill ist nicht der Typ, der sich von irgendjemand oder irgendetwas aufhalten lÀsst. Hill ist auf einer persönlichen Mission und niemand sollte sich diesem Mann in den Weg stellen.
Ganz und gar nicht âGentlemenâ Like
Nach dem Film âThe Gentlemenâ dreht Regisseur Guy Ritchie wieder an den StellrĂ€dchen von Action und Spannung. Wobei es hier nicht zu ausufernden Action Szenen wie zum Beispiel in âFast & Furious 9â kommt. Dennoch teilt Jason Statham (The Beekeeper: Kritik) wieder richtig heftig aus. Womit Action und Thrill genau auf den Punkt inszeniert sind. Hier dominiert die HĂ€rte, der gezeigten Szenen. So lĂ€sst er Jason Statham auf einen blutigen Feldzug gehen.
Der Film beginnt mit einer dĂŒsteren musikalischen Untermalung, welche die ganze Laufzeit immer wieder mal mehr mal weniger zu hören ist. Dazu das schweigsame Spiel von Jason Statham als Patrick Hill. Was dem Zuschauer signalisiert, hier liegt was in der Luft und es ist nichts Gutes. Diese bedrĂŒckende Stimmung begleitet die Hauptfigur und jeder der nicht Tomaten auf den Augen hat weiĂ, diese Gestalt ist eine tickende Zeitbombe.
Selten interpretierte ein Regisseur den Spruch âstille Wasser sind tiefâ, so passend wie in diesem Film. Auch an die restlichen Charaktere wurde gedacht und so prĂ€sentiert Ritchie gleich eine ganze Reihe an Figuren, die nicht ganz koscher zu sein scheinen. Wobei der erfahrene Zuschauer schon recht frĂŒh den Personenkreis ĂŒbersichtlich eingeschrĂ€nkt hat. Damit war die Auflösung leider auch wenig ĂŒberraschend.

Mit der ersten RĂŒckblende löst Ritchie die HintergrĂŒnde auf und wir erhalten die ErklĂ€rung, was seinen Charakter Patrick Hill antreibt. Ebenso erfahren wir, wer hinter den ĂberfĂ€llen steckt. Das dabei ein Insider im Spiel sein muss, wird zwar ebenfalls klar, doch bis zum Finale wird dessen IdentitĂ€t nicht enthĂŒllt. Die Action inszenierte Ritchie dabei recht schnörkellos oder einfach gesagt richtig schön Old School.
So bewegt sich Jason Statham, wie ein Charles Bronson aus âDeath Wishâ durch den ganzen Film, wortkarg, knallhart und skrupellos. Teils erinnerte er mich sogar an Robert Patricks Rolle aus Terminator 2. Wer nun eine ausgefeilte Story, mit etlichen Twists wie aus âThe Gentlemanâ, âSnatchâ oder gar âBube, Dame, König grASâ erwartet, der könnte etwas enttĂ€uscht werden, sind dies doch die wesentlich besseren Titel. Visuell und schauspielerisch kann der Film auf jedenfall ĂŒberzeugen.
Die Story ist eine reine âMan on a Missionâ Geschichte. Sprich, es gab einen Vorfall und ein Mann macht sich auf, das zu regeln. Trotz das eine One-Man-Show ist habe ich von dem Cast eigentlich etwas mehr erwartet, enthĂ€lt dieser doch noch einige wirklich gute Darsteller: So sind neben Statham noch: Holt McCallany (The Amateur: Kritik), Josh Hartnet (Trap: No Way Out), Jeffrey Donovan, Andy Garcia (Der Pate 3: Kritik), Scott Eastwood, Eve Mackling (Return to Silent Hill: Kritik) und einige mehr dabei.
Cash Truck

Mit âCash Truckâ erzĂ€hlt Regisseur Guy Ritchie, wie bereits erwĂ€hnt die klassische âMan on a Missionâ Geschichte, wie wir sie bereits von Charles Bronsons âDeath Wishâ Reihe oder auch von Clint Eastwood alias âDirty Harryâ kennen. Sein Hauptdarsteller Jason Statham bewegt sich dabei ebenso wortkarg und stoisch durch den Film, wie seine berĂŒhmten VorgĂ€nger.
Die Inszenierung ist auf den Punkt, die Farbgebung und die musikalische Untermalung erzeugen eine arg bedrĂŒckende Stimmung. Die gezeigte Action ist dabei kurz, knapp und knallhart. Keine ausschweifenden Sequenzen oder Ăbertreibungen. Die Story ist dabei recht einfach und auch wenn Ritchie, wieder mehrere Zeitebenen und ErzĂ€hlstrĂ€nge benutzt, sind diese jedoch nicht so ausgefeilt, wie wir es von ihm kennen. Dies hat der Film aber auch gar nicht nötig, da der Plot gar nicht so viel hergibt.
Wer einen Film, wie die bereits weiter oben Genannten erwartet, könnte etwas enttĂ€uscht werden. Wer jedoch einen ehrlichen Actionthriller, ohne groĂes Tamtam sehen möchte und Freund von âOld Schoolâ Action Filmen, wie derer von Bronson und Eastwood ist, dĂŒrfte hier genau richtig sein.
Bild & Trailer © Studiocanal â alle Rechte vorbehalten.




